Anna

Anna ist eine Freundin, die mich vor einiger Zeit gebeten hat, ein paar Babybauch- und Portraitfotos mit ihr zu machen. Babybauch habe ich zwar noch nie gemacht, aber Portrait kann ich 😉

Wir haben dann einen der letzten schönen Herbsttage genutzt und uns in einem der Kölner Parks getroffen, um Bilder zu machen. Ich würde mal behaupten, da sind ein paar ganz schicke Fotos  dabei herausgekommen.

Ausnahmsweise habe ich nicht analog, sondern digital fotografiert. Das ganze mit meiner 5D MK II und ein paar Festbrennweiten und ausnahmsweise auch mal mit einem Zoom: Das 35mm/1.4 von Sigma, das 85mm/1.8 von Canon und das 70-200mm/2.8 von Tamron (die 1. Generation ohne Stabi).

Wie bei allem hat man so seine Lieblinge: das 85er/1.8 ist an der Vollformat-Kamera für Portraits meine absolute Lieblingslinse. Das Ding hat gebraucht keine 300 Euro gekostet, ist knackscharf und zaubert ein tolles Bokeh. Normalerweise gehe ich mit dem Ding echt nah dran (so wie auf dem Bild oben zu sehen ist), aber man kann damit auch die Umgebung wunderbar ins Bild integrieren. Fällt mir selber manchmal etwas schwer, weil ich halt nunmal gerne „nah ran gehe“, aber diesmal mag ich das, was dabei rausgekommen ist sehr.

Aber auch das Tamron ist für das, was man für das echt kleine Geld bekommt, ein echter Knaller! Ich habe für meines neu bei Amazon rund 550 EUR bezahlt und der Look von dem Ding ist echt ganz geil. Das Foto hier habe ich bei ISO 800 und einer 1/100 Sekunde gemacht. Blende offen und hoffen – hat geklappt 😉

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Dörte & Christian

Ich hatte letztens mal wieder eine Hochzeit zu fotografieren, diesmal die einer Arbeitskollegin – da muss man sich ja besonders Mühe geben 😉 War eine sehr coole Party und hat echt terisch Spaß gemacht! Ich wünsch‘ Euch beiden alles gute! Bilder gibt es hier .

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Zwei Portraits…

in the need of rest…wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Das eine indoor entstanden, mit einer analogen Kamera auf Film gebannt; das andere outdoor, in bestem Licht mit einer digitalen Vollformatkamera. Das eine ungestellt und von einem Mann (kein Model), das andere entstand in einem Foto-Shooting von einem weiblichen Model. Das eine zeigt Erschöpfung und Anstrengung (der Gute arbeitet zuviel…), das andere dagegen sowas wie Anmut und Eleganz. Schwarzweiß und quasi unbearbeitet vs. Farbe und (deutlich) nachbearbeitet.

Mir gefallen beide. Das ist ja das, was mir an der Fotografie gefällt. Ich kann vieles ausprobieren, Kameras, Linsen, Filme, Nachbearbeitung. Für jemanden wie mich, der ansonsten kein ausgeprägtes künstelerisches Talent hat (Singen, musizieren, malen? Kann ich alles nicht.) tut sich da ein riesiges Feld kreativer Gestaltungsmöglichkeiten auf.

portrait of a ladyNachdem ich sonst hauptsächlich Landschaftsfotografie und Street & Travel meine Genres nennen würde, versuche ich mich derzeit mehr darin, Menschen abzulichten. Ist komplett anders. Die Ergebnisse soweit können sich aber sehen lassen, oder?

 

Danke an Mag fürs Model stehen.

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Ein paar Hochzeiten

Bildschirmfoto 2015-06-15 um 22.02.17…nicht meine eigenen. Sondern solche, auf denen ich zum fotografieren angeheuert worden bin. Das ist Segen und Fluch zugleich, wenn sich im Freundeskreis rumspricht, dass man eben gerne fotografiert und das auch nicht komplett scheiße.

Letztes Jahr hat mich zum ersten Mal ein Paar gefragt, ob ich ihren schönsten Tag auf Film festhalten würde. Zum Glück aber nur zusätzlich zur eigentlichen Fotografin, dafür aber eben explizit „analog und mit Mittelfomat“ – die Braut hatte da recht eigene Vorstellungen. Fand ich aber cool und habe ich auch gerne gemacht.

Dieses jahr waren es dann (bisher – das Jahr ist ja noch jung) zwei weitere Paare aus dem Freundeskreis, bei denen ich fotografiert habe. Einmal „nur“ die Trauung und die anschliessende Feier, einmal als Reportage den Tag der Braut. Wer interessiert sich an solchen Tagen auch schon für den Bräutigam… 😉

Bei den beiden letzten Hochzeiten habe ich dann meine beiden Canons dabei gehabt, wobei mich der Autofokus von meiner 7D in Kombination mit dem EF-S 18-135 STM nicht umhaut. Ist doch relativ viel Ausschuß dabei. Grundsätzlich hat sich aber grade auf der letzten Hochzeit im Kölner Kulturbunker, der arg eng und dunkel ist innen drin, meine 5D MK II als echtes Low Light-Wunder erwiesen, auch wenn die alte Dame schon etwas in die Jahre gekommen ist.

Außerdem habe ich zum ersten Mal meine RZ67 mit dem Pola-Rückteil und den Fuji FP-100C Silk Sofortfilm am Start gehabt. Sehr, sehr geil. Zum einen produziert das Setup reproduzierbar gute Ergebnisse und wenn es auf die Gäste angekommen wäre, hätte ich auch gerne mehr als die drei Filme dabei haben können, die es dann nur waren. Wenn bloß ein Bild nicht gleich 1 Euro kosten würde…

p13-BearbeitetWürde ich es wieder machen? Ja, klar. Macht Spaß, wenn man Freunden ein Geschenk machen kann, an dass sie sich gerne jederzeit erinnern und es (als Fotobuch) dann auch hin und wieder in die Hand nehmen und rumzeigen würden. Würde ich es auch für Fremde machen…? Schwierig, aber ich denke schon. Vielleicht auf TfP-Basis, vielleicht muss ich mich dann mal darum kümmern, dafür ein Gewerbe anzumelden. Machen wir uns aber nichts vor, der Stress auch für mich als Fotograf ist riesig: die Ansprüche sind hoch und es gibt eben nur diesen einen Tag. Kein „ach, probieren wir es morgen nochmal, wenn die Sonne scheint“. Muss man mit umgehen können und auch dann abliefern, wenn mal die Bedinungen nicht so optimal sind.

Denke, es ist mir hier gelungen… Wenn nur nicht noch die Nachbearbeitung von rund 150 Bildern anstehen würde. Aber das gehört halt dazu… Puh!

 

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